Visual Symphony (VS) ist die künstlerische Zusammenarbeit des Dirigenten Tibor Bogányi und der visuellen Künstlerin Ágnes Zászkaliczky. Gemeinsam denken sie das Konzerterlebnis für das 21. Jahrhundert neu. Ziel von Visual Symphony ist es, klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen und Menschen weit über die Grenzen traditioneller Konzertsäle hinaus zu begeistern.
Durch die Verbindung von klassischer Musik mit modernster visueller Technologie und zeitgenössischem Tanz entstehen multisensorische Produktionen, die jede Aufführung in ein lebendiges, filmisches Erlebnis verwandeln.
Carmina Burana 3D
Diese Produktion ist dafür gemacht die Türen des Staunens für ein generationsübergreifendes Publikum zu öffnen. Durch interaktive 3D-Projektionen und ein neuartiges künstlerisches Konzept wird das Publikum mit beeindruckenden Bildern in die magische Welt von Carl Orff entführt.
Die Produktion arbeitet mit archaischen Symbolen, die sowohl in der ungarischen als auch in der universellen Bildsprache verankert sind – darunter der Baum des Lebens, die Lotusblume, der Phönix sowie Sonnen- und Mondmotive.
In seiner Musik folgt Orff der Aussage der Texte auf außergewöhnlich lebendige Weise und bringt deren Botschaft eindrucksvoll zum Ausdruck. Die „magischen Bilder“ wurden auf Grundlage dieses ursprünglichen Konzepts entwickelt: Sie verstärken die Wirkung der Musik, ohne sie zu unterdrücken, und illustrieren die Texte nicht, sondern vertiefen sie.
„Im Laufe der vielen Male, in denen ich dieses Werk dirigiert habe, entwickelte sich allmählich meine Vision einer szenischen Umsetzung. Mein Ziel war es, dem Publikum jene inneren Bilder und die reiche Gedankenwelt zu zeigen, die mich beim Dirigieren dieser Musik begleiten. Klassische Musik lässt sich nur schwer mit visuellen Elementen verbinden, ohne sie in den Hintergrund zu drängen. Deshalb haben wir den Ansatz umgekehrt: Es ist ein Live-Konzert, angereichert mit Echtzeit-Visuals und interaktivem Tanz.“
(Übersetzung aus dem Englischen)
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Magic of Vivaldi
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The Magic of Vivaldi – The Four Seasons ist weit mehr als ein Konzert – es ist ein multisensorisches Kunsterlebnis. Echtzeit-Projektionstechnologie, digitale Bühnenbilder und bewegte Visuals intensivieren die musikalische Wirkung, während die Tänzer:innen des Budapest Dance Theatre die Kraft der Musik zum Leben bringen.
In der harmonischen Verbindung von Musik, Bild und Bewegung entfalten sich die zeitlosen Ebenen Venedigs und von Vivaldis Meisterwerk mit einer Intensität, wie man sie bisher nicht erlebt hat.
Ziel der Produktion ist es, Antonio Vivaldis ikonisches Werk mit größter Werktreue zu interpretieren und zugleich eine neue, innovative Perspektive für all jene zu eröffnen, die bereit sind, die Grenzen klassischer Musik zu erweitern.
Die Live-Aufführung des Orchesters wird durch modernste Projektionstechnologie, digitale Bühnenräume und animierte Visuals ergänzt. So entsteht ein Konzerterlebnis, das zugleich traditionell und progressiv ist – musikalische Werte bewahrend und dennoch in der Sprache eines zeitgenössischen Publikums erzählt.
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Ágnes Zászkaliczky wurde in Budapest, Ungarn, geboren. Als ausgebildete Musikerin und Malerin ist ihr künstlerisches Schaffen von einer tiefen Verbundenheit zur klassischen Musik geprägt. Seit 2008 entwickelt sie zudem visuelle Konzepte für großformatige Musikproduktionen. Zu ihren Projekten zählt unter anderem die besondere Inszenierung Carmina Burana 3D an der Ungarischen Staatsoper im Herbst 2018, bei der Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit Tibor Bogányi als künstlerische Leiterin tätig war.
Seit über 15 Jahren arbeiten Ágnes Zászkaliczky und Tibor Bogányi daran, das Publikum klassischer Musik zu erweitern, indem sie Konzerträume mit einzigartigen visuellen Erlebnissen bereichern. Gemeinsam kuratierten sie auch die Produktion Carmina Burana 3D, die in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Budapester Freelusion Studio entstand.
Ihre klassischen Porträts entstehen mit traditionellen Techniken, die sie mit abstrakt-geometrischen Hintergründen verbindet. Durch das Spannungsverhältnis der Bildelemente entsteht ein spürbarer Rhythmus. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Porträts von Musiker:innen. Darüber hinaus ist sie als Illustratorin tätig; zu ihren Arbeiten zählen unter anderem das Buch „Cifra Palota – 100 ungarische Kinderlieder“ (Rózsavölgyi Verlag) sowie das Coverdesign des Buches „Türk: Childhood Years“.
Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie spielte Musik von Beginn an eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Ihr Vater Tamás Zászkaliczky ist ein renommierter Bach-Forscher und Organist, ihre Mutter Ágnes Lakos Klavierpädagogin. Bereits im Alter von sechs Jahren begann sie ihr Klavierstudium an der Tihamér-Vujicsics-Musikschule in Szentendre und wurde später in die Orgelklasse der Béla-Bartók-Musikmittelschule aufgenommen. Dort studierte sie Orgel bei Lilla Szathmáry und Klavier bei Gábor Csalog.
Zeichnen und Malen begleiten sie seit frühester Kindheit. Mit fünf Jahren wurde sie Mitglied der Kreativen Kinderwerkstatt in Szentendre, wo sie von Jenő Zaszlavik und János Aknay unterrichtet wurde. Ab 2009 erhielt sie zudem Malunterricht bei Meistern der Repin-Akademie in St. Petersburg. Ihre erste Einzelausstellung fand 2001 in Szentendre statt; seither zeigte sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Europa und Nordamerika, unter anderem in Budapest, Wien, Helsinki und Palm Beach. Seit 2016 ist sie Mitglied des Nationalen Verbands Ungarischer Künstler:innen. 2021 wurde sie bei der International Spring Exhibition der NOAPS (National Oil & Acrylic Painters’ Society, USA) mit dem Preis Best People ausgezeichnet.
Tibor Bogányi studierte Dirigieren und Violoncello an der Sibelius-Akademie in Finnland. Zu seinen Lehrern zählten Jorma Panula, Leif Segerstam und Arto Noras; weitere Studien absolvierte er als Gaststudent bei János Fürst am Conservatoire de Paris. 2002 wurde er im Alter von 28 Jahren zum Chefdirigenten des Turku Symphony Orchestra ernannt. 2008 übernahm er die Position des Chefdirigenten und Musikdirektors des Lappeenranta City Orchestra, 2011 folgte die Ernennung zum Chefdirigenten des Pannon Philharmonic Orchestra in Pécs.
Seine Konzerte zeichnen sich durch große stilistische Vielfalt und virtuose Interpretationen aus. Er arbeitet regelmäßig mit führenden Orchestern und Solist:innen weltweit zusammen. In den letzten Spielzeiten dirigierte er unter anderem die Bochumer Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, die Copenhagen Philharmonic, das Finnish Radio Symphony Orchestra, die Helsinki Philharmonic, das Lahti Symphony Orchestra, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, die St. Petersburg Symphony, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Tampere Philharmonic sowie das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Zu seinen künstlerischen Partnern zählen Solisten wie Andrei Gavrilov, Ilya Gringolts, Gary Hoffman, Zoltán Kocsis, Miklós Perényi und Dénes Várjon.
Von 1999 bis 2002 war Bogányi künstlerischer Leiter des VIVO Youth Philharmonic Orchestra und leitete im Laufe seiner Karriere zahlreiche Jugendorchester, darunter das Symphonieorchester der Sibelius-Akademie. Sein Repertoire reicht von sinfonischen Werken bis hin zu großen Chorwerken und Oratorien. Opernproduktionen führten ihn unter anderem an die Finnische Nationaloper, wo er Mozarts Così fan tutte, Verdis La traviata und Macbeth sowie Mozarts Don Giovanni dirigierte. Weitere Höhepunkte waren Aufführungen von Bizets Carmen, Strawinskys Le Sacre du Printemps sowie sämtlicher Bühnenwerke von Béla Bartók. 2014 debütierte er an der Ungarischen Staatsoper mit Boitos Mefistofele und Puccinis Tosca.
Neben zahlreichen Radio- und Fernsehaufnahmen wurde Tibor Bogányi 2017 für seine herausragende künstlerische Arbeit mit dem Ungarischen Goldenen Verdienstkreuz (Zivilabteilung) ausgezeichnet.