Jiří Rožeň

Jiří Rožeňs klares Profil als tschechischer Dirigent mit einer breit gefächerten Ausbildung zeigt sich sowohl in seiner dynamischen Karriere als auch in seiner von Neugier und Mut geprägten Repertoireauswahl.

Rožeňs umfangreicher Terminkalender führte ihn bereits Philharmonie Prague und nach Großbritannien (Royal Philharmonic, Hallé, Royal Liverpool Philharmonic, Royal Scottish National, Scottish Chamber Orchestra), Deutschland (Bochumer Symphoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin,  Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, MDR-Sinfonieorchester und Staatsorchester Kassel), in die Niederlande (Philharmonie Zuidnederland), nach Belgien (Antwerp Symphony, Orchestre National de Belgique, Brussels Philharmonic, Orchestre Philharmonique Royal de Liège), Skandinavien (Aalborg Symphony, Dänisches Radio-Sinfonieorchester, Königliche Philharmonie Stockholm, Stavanger Symphony Orchestra), Spanien (Orquesta Sinfónica de las Islas Baleares), USA (Naples Philharmonic, Seattle Symphony, Utah Symphony), Japan (Hiroshima Symphony) und China (Nanjing Forest Music Festival). In der Tschechischen Republik ist Rožeň mit der Brno Philharmonic, der Janáček Philharmonic Ostrava, der Prague Philharmonia und dem Prague Radio Symphony Orchestra aufgetreten.

Rožeň, der vom führenden deutschen Magazin Opernwelt für den Preis „Nachwuchskünstler des Jahres 2025” nominiert wurde, dirigierte an der Staatsoper Prag die tschechische Premiere von Ligetis Le Grand Macabre sowie die erste tschechische Aufführung seit 1932 von Erwin Schulhoffs Flammen (Regie Calixto Bieito), die für einen International Opera Award nominiert wurde. Rožeňs Repertoire an der Prager Staatsoper umfasst darüber hinaus Schönbergs Erwartung, Weills Die Sieben Todsünden und mit Dvořáks Rusalka. In Ostrava übernahm er die tschechische Premiere von Luigi Nonos Prometeo. Tragedia dell’ascolto aus dem Jahr 1985 und leitete Smetanas Die verkaufte Braut an der Göteborger Oper. Er arbeitete im Rahmen einer Neuproduktion von Janáčeks Káťa Kabanová mit der Bergen National Opera zusammen. Im Januar 2026 dirigiert er die Uraufführung von Ana Sokolovics Clown(s) an der Oper in Montréal, und im Juni 2026 Kurt Weill Der Zar lässt sich fotografieren und Carl Orff Die Kluge an der Oper Frankfurt.

Videos

Bruch: Violin Concerto No. 1 in G Minor, Op. 26
Inmo Yang (Geige)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
The Main Hall Stockholm (30.01.2025)



Ligeti: Le Grand Macabre
Thor Inge Falch (Piet the Pot)
Barbora de Nunes-Cambraia (Amando)
Magdaléna Hebousse (Amanda)
State Opera Chorus
State Opera Orchestra
National Theatre Opera Ballet
The boys choir Pueri gaudentes
Jiří Rožeň (Dirigent)
Nigel Lowery (Regie, Bühnenbild und Kostüme)
State Opera Prague – Trailer (14+16.06.2024)



Smetana: Hlásej, ptáčku – Aria of Barča (The kiss)
Slávka Zámečníková (Soprano)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Prague National Theatre Orchestra
Prague National Theatre (04.03.2024)


Dvorak: Carnival Overture, Op. 92, B. 169
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28.01.2023)



Martinu: Symphony No. 6 – Fantaisies Symphoniques
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28/01/2023)



Rachmaninow: 2. Klavierkonzert op. 18 in c-Moll
Nobuyuki Tsujii (Klavier)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28.01.2023)



Nächste Konzerte
2026-04-0315:30DublinNational Symphony Orchestra Ireland
2026-04-0919:30InterlakenInterlaken Classics
2026-06-1418:00Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-16PragueSt. Vitus Organ Endowment Fund
2026-06-1919:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2115:00Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2519:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2719:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
Fotogalerie
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Jiří_Rožeň_01_© Zdeněk Sokol_National Theater
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Biografie

 
Jiří Rožeňs klares Profil als tschechischer Dirigent mit einer breit gefächerten Ausbildung zeigt sich sowohl in seiner dynamischen Karriere als auch in seiner von Neugier und Mut geprägten Repertoireauswahl.

In der Saison 2025/26 dirigiert Rožeň in der Tschechischen Republik, Rumänien, Kanada und Irland sowie in Deutschland und in der Schweiz. Auf die tschechische Premiere von Friedrich Cerhas monumentalem Orchesterzyklus Spiegel mit der Philharmonie Hradec Králové folgen Engagements bei der Prager Philharmonie und dem Ostrava Center for New Music. Zu Beginn der Saison gibt er sein Debüt beim Enescu-Festival in Bukarest (Enescus Sinfonie Nr. 2 mit dem Moldauischen Philharmonischen Orchester Iași), während im Februar 2026 die Weltpremiere von Clown(s) der Komponistin Ana Sokolović an der Oper Montreal auf dem Programm steht. Nach Dvořáks Stabat Mater mit dem National Orchestra of Ireland und beschließt Rožeň die Saison an der Oper Frankfurt mit einem Doppelprogramm aus dem 20. Jahrhundert, bestehend aus Weills Der Zar lässt sich fotografieren und Orffs Die Kluge.

Rožeň, der vom führenden deutschen Magazin Opernwelt für den Preis „Nachwuchskünstler des Jahres 2025” nominiert wurde, stellte bereits vielfach seinen Unternehmergeist im Opernbereich unter Beweis. An der Staatsoper Prag dirigierte er die tschechische Premiere von Ligetis Le Grand Macabre (im Rahmen des von Rožeň kuratierten Opera Nova Festivals, das auch die Weltpremiere von Jiří Trtíks Kafkas Brief an den Vater aufführte) sowie die erste tschechische Aufführung seit 1932 von Erwin Schulhoffs Flammen, deren Inszenierung unter der Regie von Calixto Bieito für einen International Opera Award nominiert wurde. Rožeňs Repertoire an der Prager Staatsoper umfasst darüber hinaus Schönbergs Erwartung, Weills Die Sieben Todsünden und mit Dvořáks Rusalka. In Ostrava übernahm er die tschechische Premiere von Luigi Nonos Prometeo. Tragedia dell’ascolto aus dem Jahr 1985 und leitete Smetanas Die verkaufte Braut an der Göteborger Oper. Er arbeitete im Rahmen einer Neuproduktion von Janáčeks Káťa Kabanová für die Bergen National Opera erneut mit der Regisseurin Barbora Horáková Joly zusammen.

In der Tschechischen Republik trat Rožeň mit der Tschechischen Philharmonie (mit der er Richard Blackfords Kalon für Signum Classics aufgenommen hat), der Brünner Philharmonie, der Janáček-Philharmonie Ostrava, der Prager Philharmonie und dem Prager Rundfunk-Sinfonieorchester auf. Durch seine Rolle als Fürsprecher der tschechischen Musik sind zwei Werke besonders häufig in seinen Programmen vertreten: Martinůs Sinfonie Nr. 6 (die er mit dem BBC Philharmonic, den Hamburger Symphonikern, dem Royal Liverpool Philharmonic und dem Seattle Symphony Orchestra einstudiert hat) und Miloslav Kabeláčs Sinfonie Nr. 4 (BBC Symphony Orchestra, Camerata Salzburg, Musikkollegium Winterthur, NOSPR Katowice, Prager Philharmonie, Slowakisches Radio-Sinfonieorchester, Tschechische Philharmonie und Ulster Orchestra).

Rožeňs umfangreicher Terminkalender führte ihn bereits nach Großbritannien (Hallé, Royal Liverpool Philharmonic, Royal Philharmonic, Royal Scottish National, Scottish Chamber Orchestra), Deutschland (Bochumer Symphoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, MDR-Sinfonieorchester, Staatsorchester Kassel), in die Slowakei (Slowakische Philharmonie, Slowakische Staatsphilharmonie), nach Frankreich (Orchestre National de Metz), in die Niederlande (Philharmonie Zuidnederland), nach Belgien (Antwerp Symphony, Brussels Philharmonic, Orchestre National de Belgique, Orchestre Philharmonique Royal de Liège), Skandinavien (Aalborg Symphony,  Dänisches Radio-Sinfonieorchester, Königliche Philharmonie Stockholm, Stavanger Symphony Orchestra), Spanien (Orquesta Sinfónica de las Islas Baleares), USA (Naples Philharmonic, Seattle Symphony, Utah Symphony), Japan (Hiroshima Symphony) und China (Nanjing Forest Music Festival). Unter Rožeňs Auftritten bei europäischen Festivals sind das Prager Frühlingsfestival, das Dvořák Prague Festival, das Leoš Janáček International Music Festival und das Janáček Brno Festival zu nennen.

Zu den Solisten, mit denen Jiří Rožeň zusammengearbeitet hat, gehören die Sänger Pavol Breslik, Lawrence Brownlee, Pavel Černoch, Victoria Khoroshunova, Kateřina Kněžíková, Ausrine Stundyte und die Instrumentalisten Mahan Esfahani, Kirill Gerstein, Vadim Gluzman, Andrei Ionita, Christian Schmitt, Josef Špaček, Lukáš Vondráček, Inmo Yang und die Mitglieder des Janoska Ensembles.

Der 1991 geborene Jiří Rožeň sammelte nach seinem Studium mit Stationen in Prag, Salzburg, Hamburg, Zürich und Glasgow (als Leverhulme Conducting Fellow am Royal Conservatoire of Scotland) erste Erfahrungen als Orchester- und Operndirigent. Er war Finalist beim Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award sowie bei der Donatella Flick LSO Conducting Competition. Zwei Jahre lang bekleidete er die Stelle des Assistenzdirigenten des BBC Scottish Symphony Orchestra, wo er eng mit Donald Runnicles und Thomas Dausgaard zusammenarbeitete. Er erhielt künstlerische Impulse von Persönlichkeiten wie Garry Walker, Dennis Russell Davies, Ulrich Windfuhr und Johannes Schlaefli und nahm an Meisterkursen mit Dirigenten wie Bernard Haitink, David Zinman, Daniele Gatti, Peter Eötvös und Jukka-Pekka Saraste teil.

2025/2026

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