Jiří Rožeň

Jiří Rožeň profiliert sich zunehmend mit präzise zusammengestellten Programmen und einem breiten Repertoireverständnis. Als ausgewiesener Kenner der tschechischen Musik erweitert er das Publikum durch seine fundierten Interpretationen sowohl etablierter Werke als auch solcher weniger präsenter zeitgenössischer Komponisten, darunter Bohuslav Martinů, Josef Suk, Viktor Kalabis und Miloslav Kabeláč.

In der Saison 2024/25 gibt Rožeň Debüts bei der Royal Stockholm Philharmonic, der Philharmonie Zuidnederland und dem Musikkollegium Winterthur. Wiederengagements führen ihn zudem zu den Hamburg Symphonikern, Interlaken Classics, dem Orchestre National de Metz und der Slowakischen Staatlichen Philharmonie.

Im Opernbereich arbeitet Rožeň in dieser Saison an einer neuen Oper von Ana Sokolovic für die Opéra de Montréal und übernimmt erneut die Produktion Le Grand Macabre von Nigel Lowery an der Staatsoper Prag. Die Neuproduktion, die im Frühjahr 2024 Premiere hatte, eröffnete das Opera Nova Festival, dessen künstlerische Leitung Rožeň innehatte. Für dieses Festival dirigierte er außerdem die Uraufführung der neu in Auftrag gegebenen Oper Kafkas Brief an den Vater.

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Dvorak: Carnival Overture, Op. 92, B. 169
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28.01.2023)



Martinu: Symphony No. 6 – Fantaisies Symphoniques
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28/01/2023)



Rachmaninow: 2. Klavierkonzert op. 18 in c-Moll
Nobuyuki Tsujii (Klavier)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28.01.2023)



Bruch: Violin Concerto No. 1 in G Minor, Op. 26
Inmo Yang (Geige)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
The Main Hall Stockholm (30.01.2025)



Smetana: Hlásej, ptáčku – Aria of Barča (The kiss)
Slávka Zámečníková (Soprano)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Prague National Theatre Orchestra
Prague National Theatre (04.03.2024)



Ligeti: Le Grand Macabre
Thor Inge Falch (Piet the Pot)
Barbora de Nunes-Cambraia (Amando)
Magdaléna Hebousse (Amanda)
State Opera Chorus
State Opera Orchestra
National Theatre Opera Ballet
The boys choir Pueri gaudentes
Jiří Rožeň (Dirigent)
Nigel Lowery (Regie, Bühnenbild und Kostüme)
State Opera Prague – Trailer (14+16.06.2024)


Nächste Konzerte
2026-03-1119:00BucharestRomanian Radio Broadcasting Company
2026-04-0319:30DublinNational Symphony Orchestra Ireland
2026-04-0919:30InterlakenInterlaken Classics
2026-06-1418:00Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-16PragueSt. Vitus Organ Endowment Fund
2026-06-1919:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2115:00Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2519:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2719:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
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Biografie

Jiří Rožeňs klares Profil als tschechischer Dirigent mit einer breit gefächerten Ausbildung zeigt sich sowohl in seiner dynamischen Karriere in der Tschechischen Republik und weltweit als auch in seiner von Neugier und Mut geprägten Repertoireauswahl. 

In der Saison 2025/26 dirigiert Rožeň in der Tschechischen Republik, Rumänien, Kanada und Irland sowie in Deutschland und in der Schweiz. Auf die tschechische Premiere von Friedrich Cerhas monumentalem Orchesterzyklus Spiegel mit der Philharmonie Hradec Králové folgen Engagements bei der Prager Philharmonie und dem Ostrava Center for New Music. Zu Beginn der Saison gibt er sein Debüt beim Enescu-Festival in Bukarest (Enescus Sinfonie Nr. 2 mit dem Moldauischen Philharmonischen Orchester Iași), während im Februar 2026 die Weltpremiere von Clowns der Komponistin Ana Sokolović an der Oper Montreal auf dem Programm steht. Nach Dvořáks Stabat Mater mit dem National Orchestra of Ireland und beschließt Rožeň die Saison an der Oper Frankfurt mit einem Doppelprogramm aus dem 20. Jahrhundert, bestehend aus Weills Der Zar lässt sich fotografieren und Orffs Die Kluge

Rožeň, der vom führenden deutschen Magazin Opernwelt für den Preis „Nachwuchskünstler des Jahres 2025” nominiert wurde, stellte bereits vielfach seinen Unternehmergeist im Opernbereich unter Beweis. An der Staatsoper Prag dirigierte er 2024 die tschechische Premiere von Ligetis Le Grand Macabre (im Rahmen des von Rožeň kuratierten Opera Nova Festivals, das auch die Weltpremiere von Jiří Trtíks Kafkas Brief an den Vater aufführte) sowie 2022 die erste tschechische Aufführung seit 1932 von Erwin Schulhoffs Flammen, deren Inszenierung unter der Regie von Calixto Bieito für einen International Opera Award nominiert wurde. Rožeňs Repertoire an der Prager Staatsoper umfasst darüber hinaus Schönbergs Erwartung, Weills Die Sieben Todsünden und mit Dvořáks Rusalka einen Grundpfeiler des tschechischen Opernrepertoires. Im Jahr 2022 übernahm er in Ostrava die tschechische Premiere von Luigi Nonos Prometeo. Tragedia dell’ascolto aus dem Jahr 1985 und leitete Smetanas Die verkaufte Braut an der Göteborger Oper. Im Jahr 2023 arbeitete er im Rahmen einer Neuproduktion von Janáčeks Káťa Kabanová für die Bergen National Opera erneut mit der Regisseurin Barbora Horáková Joly zusammen.

In der Tschechischen Republik trat Rožeň mit der Tschechischen Philharmonie (mit der er Richard Blackfords Kalon für Signum Classics aufgenommen hat), dem Prager Rundfunk-Sinfonieorchester, der Prager Philharmonie, der Janáček-Philharmonie Ostrava und der Brünner Philharmonie auf. Durch seine Rolle als Fürsprecher der tschechischen Musik sind zwei Werke besonders häufig in seinen Programmen vertreten: Martinůs Sinfonie Nr. 6 (die er mit dem Seattle Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic, dem Royal Liverpool Philharmonic und den Hamburger Symphonikern einstudiert hat) und Miloslav Kabeláčs Sinfonie Nr. 4 (Tschechische Philharmonie, Prager Philharmonie, Slowakisches Radio-Sinfonieorchester, BBC Symphony Orchestra, Ulster Orchestra, Camerata Salzburg, Musikkollegium Winterthur und NOSPR Katowice). 

Rožeňs umfangreicher Terminkalender führte ihn bereits nach Großbritannien (Royal Philharmonic, Hallé, Royal Liverpool Philharmonic, Royal Scottish National, Scottish Chamber Orchestra), Deutschland (Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, MDR-Sinfonieorchester, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, Staatsorchester Kassel, Bochumer Symphoniker), in die Slowakei (Slowakische Philharmonie, Slowakische Staatsphilharmonie), nach Frankreich (Orchestre National de Metz), in die Niederlande (Philharmonie Zuidnederland), nach Belgien (Orchestre National de Belgique, Brussels Philharmonic, Flanders Symphony, Antwerp Symphony, Orchestre Philharmonique Royal de Liège), Nordeuropa (Dänisches Radio-Sinfonieorchester, Königliche Philharmonie Stockholm, Aalborg Symphony, Stavanger Symphony Orchestra), Spanien (Orquesta Sinfónica de las Islas Baleares), USA (Utah Symphony, Naples Philharmonic), Japan (Hiroshima Symphony) und China (Nanjing Forest Music Festival). Unter Rožeňs Auftritten bei europäischen Festivals sind das Prager Frühlingsfestival, das Dvořák Prague Festival, das Leoš Janáček International Music Festival und das Janáček Brno Festival zu nennen. 

Zu den Solisten, mit denen Jiří Rožeň zusammengearbeitet hat, gehören die Sänger Pavol Breslik, Lawrence Brownlee, Pavel Černoch, Victoria Khoroshunova, Kateřina Kněžíková, Ausrine Stundyte und die Instrumentalisten Mahan Esfahani, Kirill Gerstein, Vadim Gluzman, Andrei Ionita, Christian Schmitt, Josef Špaček, Lukáš Vondráček, Inmo Yang und die Mitglieder des Janoska Ensembles. 

Der 1991 geborene Jiří Rožeň sammelte nach seinem Studium mit Stationen in Prag, Salzburg, Hamburg, Zürich und Glasgow (als Leverhulme Conducting Fellow am Royal Conservatoire of Scotland) erste Erfahrungen als Orchester- und Operndirigent. Er war Finalist beim Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award sowie bei der Donatella Flick LSO Conducting Competition. Zwei Jahre lang bekleidete er die Stelle des Assistenzdirigenten des BBC Scottish Symphony Orchestra, wo er eng mit Donald Runnicles und Thomas Dausgaard zusammenarbeitete. Er erhielt künstlerische Impulse von Persönlichkeiten wie Garry Walker, Dennis Russell Davies, Ulrich Windfuhr und Johannes Schlaefli und nahm an Meisterkursen mit Dirigenten wie Bernard Haitink, David Zinman, Daniele Gatti, Peter Eötvös und Jukka-Pekka Saraste teil.

2025/2026

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Agentur gestattet.

Tibor Bogányi

Erster Gastdirigent Conductor – Pannon Philharmonic Orchestra

Tibor Bogányis Auftritte zeichnen sich durch künstlerische Vielfalt und virtuose Interpretation aus. Im Jahr 2002 wurde er im Alter von 27 Jahren Chefdirigent des Turku Symphony Orchestra – eine Position, die er bis 2006 innehatte. Von 2008 bis 2014 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Lappeenranta City Orchestra, von 2018 bis 2024 Chefdirigent der Pori Sinfonietta und Pannon Philarmonic von 2011 bis 2023. Darüber hinaus dirigierte er das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Finnish Radio Symphony Orchestra, das Lahti Symphony Orchestra und das Tampere Philharmonic Orchestra und gab 2006 sein Debüt an der Finnischen Nationaloper.

Tibor Bogányi lebt in Wien und dirigiert regelmäßig im dortigen Musikverein und im Konzerthaus. Neben Orchestern aus seinen Heimatländern Ungarn und Finnland leitete er Ensembles wie die Bochumer Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, Copenhagen Philharmonic, Saint Petersburg Symphony, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, Mexico State Symphony, Tonkünstler Orchester Niederösterreich und der KwaZulu-Natal Philharmonic.

Für den ausgebildeten Cellisten Tibor Bogányi ist das Dirigieren der Ausgangspunkt für eine Vielzahl kreativer Projekte – so beschritt er mit einer spektakulären Multimedia Produktion von Carl Orffs Carmina Burana neue Wege. Im August 2025 inszenierte er mit Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit dem Ungarischen Philharmonischen Orchester Győr die Magic of Vivaldi: The Four Seasons.

Videos


Bartók: Der wunderbare Mandarin
Pannon Philharmonic
Kodály Centre (24.02.2025)


Liszt: Prometheus
Pannon Philharmonic
Kodály Centre (22.10.2022)


Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Pannon Philharmonic Orchestra
Kodály Centre (09.09.2021)


Dvořák: 9. Sinfonie e-Moll op. 95
Pannon Philharmonic Orchestra
Kodály Centre (17.04.2019)

Nächste Konzerte
2026-03-0718:00Madeira (XXXIC de Música da Madeiras)Madeira Classical Orchestra
2026-03-1219:00Budapest (Carmina Burana)Hungarian State Opera
2026-03-2619:00VeszprémGyőri Filharmonikus Zenekar
2026-03-2817:18Györ Győri Filharmonikus Zenekar
2026-05-0819:30BudapestPannon Philharmonic
2026-05-0918:00PécsPannon Philharmonic
2026-05-2411:00Budapest (Mozart: Die Entführung aus dem Serail)Hungarian State Opera
2026-05-2619:00Budapest (Carmina Burana)Hungarian State Opera
2026-05-2919:00Budapest (Mozart: Die Entführung aus dem Serail)Hungarian State Opera
2026-05-3111:00Budapest (Mozart: Die Entführung aus dem Serail)Hungarian State Opera
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Biografie

Tibor Bogányis Auftritte zeichnen sich durch künstlerische Vielfalt und virtuose Interpretation aus. Im Jahr 2002 wurde er im Alter von 27 Jahren Chefdirigent des Turku Symphony Orchestra – eine Position, die er bis 2006 innehatte. Von 2008 bis 2014 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Lappeenranta City Orchestra, von 2018 bis 2024 Chefdirigent der Pori Sinfonietta und Pannon Philarmonic von 2011 bis 2023. Darüber hinaus dirigierte er das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Finnish Radio Symphony Orchestra, das Lahti Symphony Orchestra und das Tampere Philharmonic Orchestra und gab 2006 sein Debüt an der Finnischen Nationaloper. Sein Repertoire an Bühnenwerken reicht von Mozart (Così fan tutte, Don Giovanni) über Verdi (Macbeth, La traviata) und Bizet (Carmen) bis hin zu Strawinsky (Le Sacre du Printemps) und Bartók (Herzog Blaubarts Burg, Der wunderbare Mandarin, Der hölzerne Prinz).

Von 2011 bis 2023 war Bogányi Chefdirigent der Philharmonie Pannon in Pécs, heute ist er deren erster Gastdirigent. Der Ungarischen Staatsoper ist er seit seinen Debütengagements im Jahr 2014 (Boitos Mefistofele und Puccinis Tosca) eng verbunden.

Tibor Bogányi lebt in Wien und dirigiert regelmäßig im dortigen Musikverein und im Konzerthaus. Neben Orchestern aus seinen Heimatländern Ungarn und Finnland leitete er Ensembles wie die Bochumer Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, Copenhagen Philharmonic, Saint Petersburg Symphony, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, Mexico State Symphony, Tonkünstler Orchester Niederösterreich und der KwaZulu-Natal Philharmonic. Zu den Solisten, mit denen er zusammengearbeitet hat, gehören Kristóf Baráti, Andrei Gavrilov, Ilya Gringolts, Gary Hoffman, Zoltán Kocsis, Lazić Lazic, Miklós Perényi, Benjamin Schmid und Dénes Várjon.

Für den ausgebildeten Cellisten Tibor Bogányi ist das Dirigieren der Ausgangspunkt für eine Vielzahl kreativer Projekte – so beschritt er 2018 in Zusammenarbeit mit der Ungarischen Staatsoper und der bildenden Künstlerin Ágnes Zászkaliczky als Regisseur einer spektakulären Multimedia Produktion von Carl Orffs Carmina Burana neue Wege. Das Stück wurde seitdem Dutzende Male vor ausverkauftem Haus aufgeführt. Im August 2025 inszenierte er dort erneut mit Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit dem Ungarischen Philharmonischen Orchester Győr Magic of Vivaldi: The Four Seasons. Beide Werke interpretieren das klassische Konzertformat neu, verbinden Live-Musik mit Tanz, gemalten Bildern und raffinierten Videosequenzen und ermöglichen so ein völlig neues Erlebnis für das heutige Publikum.

Tibor Bogányi wurde als Sohn eines Chorleiters in Ungarn geboren und lernte als Kind Cello am Kodály-Institut der Liszt-Akademie. Als er neun Jahre alt war, zog die Familie nach Finnland. Sein Talent am Cello führte ihn in die Klasse von Arto Noras an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo er anschließend Dirigieren studierte und sein Handwerk von den legendären Persönlichkeiten Jorma Panula und Leif Segerstam lernte. Außerdem erhielt er Unterricht bei János Fürst am Pariser Konservatorium. 2017 wurde er mit dem Ungarischen Verdienstkreuz in Gold ausgezeichnet.

2025 / 2026

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Visual Symphony

Visual Symphony (VS) ist die künstlerische Zusammenarbeit des Dirigenten Tibor Bogányi und der visuellen Künstlerin Ágnes Zászkaliczky. Gemeinsam denken sie das Konzerterlebnis für das 21. Jahrhundert neu. Ziel von Visual Symphony ist es, klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen und Menschen weit über die Grenzen traditioneller Konzertsäle hinaus zu begeistern.

Durch die Verbindung von klassischer Musik mit modernster visueller Technologie und zeitgenössischem Tanz entstehen multisensorische Produktionen, die jede Aufführung in ein lebendiges, filmisches Erlebnis verwandeln.

Carmina Burana 3D

https://carmina3d.com/

Diese Produktion ist dafür gemacht die Türen des Staunens für ein generationsübergreifendes Publikum zu öffnen. Durch interaktive 3D-Projektionen und ein neuartiges künstlerisches Konzept wird das Publikum mit beeindruckenden Bildern in die magische Welt von Carl Orff entführt.

Die Produktion arbeitet mit archaischen Symbolen, die sowohl in der ungarischen als auch in der universellen Bildsprache verankert sind – darunter der Baum des Lebens, die Lotusblume, der Phönix sowie Sonnen- und Mondmotive.

In seiner Musik folgt Orff der Aussage der Texte auf außergewöhnlich lebendige Weise und bringt deren Botschaft eindrucksvoll zum Ausdruck. Die „magischen Bilder“ wurden auf Grundlage dieses ursprünglichen Konzepts entwickelt: Sie verstärken die Wirkung der Musik, ohne sie zu unterdrücken, und illustrieren die Texte nicht, sondern vertiefen sie.

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Trailer Carmina Burana 3D


Trailer: Making of with English Subtitles

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Magic of Vivaldi

https://magicofvivaldi.com/en/home/

The Magic of Vivaldi The Four Seasons ist weit mehr als ein Konzert – es ist ein multisensorisches Kunsterlebnis. Echtzeit-Projektionstechnologie, digitale Bühnenbilder und bewegte Visuals intensivieren die musikalische Wirkung, während die Tänzer:innen des Budapest Dance Theatre die Kraft der Musik zum Leben bringen.

In der harmonischen Verbindung von Musik, Bild und Bewegung entfalten sich die zeitlosen Ebenen Venedigs und von Vivaldis Meisterwerk mit einer Intensität, wie man sie bisher nicht erlebt hat.

Ziel der Produktion ist es, Antonio Vivaldis ikonisches Werk mit größter Werktreue zu interpretieren und zugleich eine neue, innovative Perspektive für all jene zu eröffnen, die bereit sind, die Grenzen klassischer Musik zu erweitern.

Die Live-Aufführung des Orchesters wird durch modernste Projektionstechnologie, digitale Bühnenräume und animierte Visuals ergänzt. So entsteht ein Konzerterlebnis, das zugleich traditionell und progressiv ist – musikalische Werte bewahrend und dennoch in der Sprache eines zeitgenössischen Publikums erzählt.

Magic of Vivaldi wurde zusammen mit dem Győr Philharmonic Orchestra produziert.

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Trailer 1 Magic of Vivaldi


Trailer 2 Magic of Vivaldi


Behind The Magic – Episode 1

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Ágnes Zászkaliczky wurde in Budapest, Ungarn, geboren. Als ausgebildete Musikerin und Malerin ist ihr künstlerisches Schaffen von einer tiefen Verbundenheit zur klassischen Musik geprägt. Seit 2008 entwickelt sie zudem visuelle Konzepte für großformatige Musikproduktionen. Zu ihren Projekten zählt unter anderem die besondere Inszenierung Carmina Burana 3D an der Ungarischen Staatsoper im Herbst 2018, bei der Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit Tibor Bogányi als künstlerische Leiterin tätig war.

Seit über 15 Jahren arbeiten Ágnes Zászkaliczky und Tibor Bogányi daran, das Publikum klassischer Musik zu erweitern, indem sie Konzerträume mit einzigartigen visuellen Erlebnissen bereichern. Gemeinsam kuratierten sie auch die Produktion Carmina Burana 3D, die in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Budapester Freelusion Studio entstand.

Ihre klassischen Porträts entstehen mit traditionellen Techniken, die sie mit abstrakt-geometrischen Hintergründen verbindet. Durch das Spannungsverhältnis der Bildelemente entsteht ein spürbarer Rhythmus. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Porträts von Musiker:innen. Darüber hinaus ist sie als Illustratorin tätig; zu ihren Arbeiten zählen unter anderem das Buch „Cifra Palota – 100 ungarische Kinderlieder“ (Rózsavölgyi Verlag) sowie das Coverdesign des Buches „Türk: Childhood Years“.

Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie spielte Musik von Beginn an eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Ihr Vater Tamás Zászkaliczky ist ein renommierter Bach-Forscher und Organist, ihre Mutter Ágnes Lakos Klavierpädagogin. Bereits im Alter von sechs Jahren begann sie ihr Klavierstudium an der Tihamér-Vujicsics-Musikschule in Szentendre und wurde später in die Orgelklasse der Béla-Bartók-Musikmittelschule aufgenommen. Dort studierte sie Orgel bei Lilla Szathmáry und Klavier bei Gábor Csalog.

Zeichnen und Malen begleiten sie seit frühester Kindheit. Mit fünf Jahren wurde sie Mitglied der Kreativen Kinderwerkstatt in Szentendre, wo sie von Jenő Zaszlavik und János Aknay unterrichtet wurde. Ab 2009 erhielt sie zudem Malunterricht bei Meistern der Repin-Akademie in St. Petersburg. Ihre erste Einzelausstellung fand 2001 in Szentendre statt; seither zeigte sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Europa und Nordamerika, unter anderem in Budapest, Wien, Helsinki und Palm Beach. Seit 2016 ist sie Mitglied des Nationalen Verbands Ungarischer Künstler:innen. 2021 wurde sie bei der International Spring Exhibition der NOAPS (National Oil & Acrylic Painters’ Society, USA) mit dem Preis Best People ausgezeichnet.

Tibor Bogányi studierte Dirigieren und Violoncello an der Sibelius-Akademie in Finnland. Zu seinen Lehrern zählten Jorma Panula, Leif Segerstam und Arto Noras; weitere Studien absolvierte er als Gaststudent bei János Fürst am Conservatoire de Paris. 2002 wurde er im Alter von 28 Jahren zum Chefdirigenten des Turku Symphony Orchestra ernannt. 2008 übernahm er die Position des Chefdirigenten und Musikdirektors des Lappeenranta City Orchestra, 2011 folgte die Ernennung zum Chefdirigenten des Pannon Philharmonic Orchestra in Pécs.

Seine Konzerte zeichnen sich durch große stilistische Vielfalt und virtuose Interpretationen aus. Er arbeitet regelmäßig mit führenden Orchestern und Solist:innen weltweit zusammen. In den letzten Spielzeiten dirigierte er unter anderem die Bochumer Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, die Copenhagen Philharmonic, das Finnish Radio Symphony Orchestra, die Helsinki Philharmonic, das Lahti Symphony Orchestra, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, die St. Petersburg Symphony, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Tampere Philharmonic sowie das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Zu seinen künstlerischen Partnern zählen Solisten wie Andrei Gavrilov, Ilya Gringolts, Gary Hoffman, Zoltán Kocsis, Miklós Perényi und Dénes Várjon.

Von 1999 bis 2002 war Bogányi künstlerischer Leiter des VIVO Youth Philharmonic Orchestra und leitete im Laufe seiner Karriere zahlreiche Jugendorchester, darunter das Symphonieorchester der Sibelius-Akademie. Sein Repertoire reicht von sinfonischen Werken bis hin zu großen Chorwerken und Oratorien. Opernproduktionen führten ihn unter anderem an die Finnische Nationaloper, wo er Mozarts Così fan tutte, Verdis La traviata und Macbeth sowie Mozarts Don Giovanni dirigierte. Weitere Höhepunkte waren Aufführungen von Bizets Carmen, Strawinskys Le Sacre du Printemps sowie sämtlicher Bühnenwerke von Béla Bartók. 2014 debütierte er an der Ungarischen Staatsoper mit Boitos Mefistofele und Puccinis Tosca.

Neben zahlreichen Radio- und Fernsehaufnahmen wurde Tibor Bogányi 2017 für seine herausragende künstlerische Arbeit mit dem Ungarischen Goldenen Verdienstkreuz (Zivilabteilung) ausgezeichnet.