Jiří Rožeň

Jiří Rožeňs klares Profil als tschechischer Dirigent mit einer breit gefächerten Ausbildung zeigt sich sowohl in seiner dynamischen Karriere als auch in seiner von Neugier und Mut geprägten Repertoireauswahl.

Rožeňs umfangreicher Terminkalender führte ihn bereits Philharmonie Prague und nach Großbritannien (Royal Philharmonic, Hallé, Royal Liverpool Philharmonic, Royal Scottish National, Scottish Chamber Orchestra), Deutschland (Bochumer Symphoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin,  Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, MDR-Sinfonieorchester und Staatsorchester Kassel), in die Niederlande (Philharmonie Zuidnederland), nach Belgien (Antwerp Symphony, Orchestre National de Belgique, Brussels Philharmonic, Orchestre Philharmonique Royal de Liège), Skandinavien (Aalborg Symphony, Dänisches Radio-Sinfonieorchester, Königliche Philharmonie Stockholm, Stavanger Symphony Orchestra), Spanien (Orquesta Sinfónica de las Islas Baleares), USA (Naples Philharmonic, Seattle Symphony, Utah Symphony), Japan (Hiroshima Symphony) und China (Nanjing Forest Music Festival). In der Tschechischen Republik ist Rožeň mit der Brno Philharmonic, der Janáček Philharmonic Ostrava, der Prague Philharmonia und dem Prague Radio Symphony Orchestra aufgetreten.

Rožeň, der vom führenden deutschen Magazin Opernwelt für den Preis „Nachwuchskünstler des Jahres 2025” nominiert wurde, dirigierte an der Staatsoper Prag die tschechische Premiere von Ligetis Le Grand Macabre sowie die erste tschechische Aufführung seit 1932 von Erwin Schulhoffs Flammen (Regie Calixto Bieito), die für einen International Opera Award nominiert wurde. Rožeňs Repertoire an der Prager Staatsoper umfasst darüber hinaus Schönbergs Erwartung, Weills Die Sieben Todsünden und mit Dvořáks Rusalka. In Ostrava übernahm er die tschechische Premiere von Luigi Nonos Prometeo. Tragedia dell’ascolto aus dem Jahr 1985 und leitete Smetanas Die verkaufte Braut an der Göteborger Oper. Er arbeitete im Rahmen einer Neuproduktion von Janáčeks Káťa Kabanová mit der Bergen National Opera zusammen. Im Januar 2026 dirigiert er die Uraufführung von Ana Sokolovics Clown(s) an der Oper in Montréal, und im Juni 2026 Kurt Weill Der Zar lässt sich fotografieren und Carl Orff Die Kluge an der Oper Frankfurt.

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Bruch: Violin Concerto No. 1 in G Minor, Op. 26
Inmo Yang (Geige)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Royal Stockholm Philharmonic Orchestra
The Main Hall Stockholm (30.01.2025)



Ligeti: Le Grand Macabre
Thor Inge Falch (Piet the Pot)
Barbora de Nunes-Cambraia (Amando)
Magdaléna Hebousse (Amanda)
State Opera Chorus
State Opera Orchestra
National Theatre Opera Ballet
The boys choir Pueri gaudentes
Jiří Rožeň (Dirigent)
Nigel Lowery (Regie, Bühnenbild und Kostüme)
State Opera Prague – Trailer (14+16.06.2024)



Smetana: Hlásej, ptáčku – Aria of Barča (The kiss)
Slávka Zámečníková (Soprano)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Prague National Theatre Orchestra
Prague National Theatre (04.03.2024)


Dvorak: Carnival Overture, Op. 92, B. 169
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28.01.2023)



Martinu: Symphony No. 6 – Fantaisies Symphoniques
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28/01/2023)



Rachmaninow: 2. Klavierkonzert op. 18 in c-Moll
Nobuyuki Tsujii (Klavier)
Jiří Rožeň (Dirigent)
Seattle Symphony Orchestra
Benaroya Hall (26+28.01.2023)



Nächste Konzerte
2026-06-1418:00Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-16PragueSt. Vitus Organ Endowment Fund
2026-06-1919:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2115:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2519:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
2026-06-2719:30Der Zarr lässt sich fotografieren/ die Kluge (Frankfurt am Main)Oper Frankfurt am Main
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Biografie

 
Jiří Rožeňs klares Profil als tschechischer Dirigent mit einer breit gefächerten Ausbildung zeigt sich sowohl in seiner dynamischen Karriere als auch in seiner von Neugier und Mut geprägten Repertoireauswahl.

In der Saison 2025/26 dirigiert Rožeň in der Tschechischen Republik, Rumänien, Kanada und Irland sowie in Deutschland und in der Schweiz. Auf die tschechische Premiere von Friedrich Cerhas monumentalem Orchesterzyklus Spiegel mit der Philharmonie Hradec Králové folgen Engagements bei der Prager Philharmonie und dem Ostrava Center for New Music. Zu Beginn der Saison gibt er sein Debüt beim Enescu-Festival in Bukarest (Enescus Sinfonie Nr. 2 mit dem Moldauischen Philharmonischen Orchester Iași), während im Februar 2026 die Weltpremiere von Clown(s) der Komponistin Ana Sokolović an der Oper Montreal auf dem Programm steht. Nach Dvořáks Stabat Mater mit dem National Orchestra of Ireland und beschließt Rožeň die Saison an der Oper Frankfurt mit einem Doppelprogramm aus dem 20. Jahrhundert, bestehend aus Weills Der Zar lässt sich fotografieren und Orffs Die Kluge.

Rožeň, der vom führenden deutschen Magazin Opernwelt für den Preis „Nachwuchskünstler des Jahres 2025” nominiert wurde, stellte bereits vielfach seinen Unternehmergeist im Opernbereich unter Beweis. An der Staatsoper Prag dirigierte er die tschechische Premiere von Ligetis Le Grand Macabre (im Rahmen des von Rožeň kuratierten Opera Nova Festivals, das auch die Weltpremiere von Jiří Trtíks Kafkas Brief an den Vater aufführte) sowie die erste tschechische Aufführung seit 1932 von Erwin Schulhoffs Flammen, deren Inszenierung unter der Regie von Calixto Bieito für einen International Opera Award nominiert wurde. Rožeňs Repertoire an der Prager Staatsoper umfasst darüber hinaus Schönbergs Erwartung, Weills Die Sieben Todsünden und mit Dvořáks Rusalka. In Ostrava übernahm er die tschechische Premiere von Luigi Nonos Prometeo. Tragedia dell’ascolto aus dem Jahr 1985 und leitete Smetanas Die verkaufte Braut an der Göteborger Oper. Er arbeitete im Rahmen einer Neuproduktion von Janáčeks Káťa Kabanová für die Bergen National Opera erneut mit der Regisseurin Barbora Horáková Joly zusammen.

In der Tschechischen Republik trat Rožeň mit der Tschechischen Philharmonie (mit der er Richard Blackfords Kalon für Signum Classics aufgenommen hat), der Brünner Philharmonie, der Janáček-Philharmonie Ostrava, der Prager Philharmonie und dem Prager Rundfunk-Sinfonieorchester auf. Durch seine Rolle als Fürsprecher der tschechischen Musik sind zwei Werke besonders häufig in seinen Programmen vertreten: Martinůs Sinfonie Nr. 6 (die er mit dem BBC Philharmonic, den Hamburger Symphonikern, dem Royal Liverpool Philharmonic und dem Seattle Symphony Orchestra einstudiert hat) und Miloslav Kabeláčs Sinfonie Nr. 4 (BBC Symphony Orchestra, Camerata Salzburg, Musikkollegium Winterthur, NOSPR Katowice, Prager Philharmonie, Slowakisches Radio-Sinfonieorchester, Tschechische Philharmonie und Ulster Orchestra).

Rožeňs umfangreicher Terminkalender führte ihn bereits nach Großbritannien (Hallé, Royal Liverpool Philharmonic, Royal Philharmonic, Royal Scottish National, Scottish Chamber Orchestra), Deutschland (Bochumer Symphoniker, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Hessisches Staatsorchester Wiesbaden, MDR-Sinfonieorchester, Staatsorchester Kassel), in die Slowakei (Slowakische Philharmonie, Slowakische Staatsphilharmonie), nach Frankreich (Orchestre National de Metz), in die Niederlande (Philharmonie Zuidnederland), nach Belgien (Antwerp Symphony, Brussels Philharmonic, Orchestre National de Belgique, Orchestre Philharmonique Royal de Liège), Skandinavien (Aalborg Symphony,  Dänisches Radio-Sinfonieorchester, Königliche Philharmonie Stockholm, Stavanger Symphony Orchestra), Spanien (Orquesta Sinfónica de las Islas Baleares), USA (Naples Philharmonic, Seattle Symphony, Utah Symphony), Japan (Hiroshima Symphony) und China (Nanjing Forest Music Festival). Unter Rožeňs Auftritten bei europäischen Festivals sind das Prager Frühlingsfestival, das Dvořák Prague Festival, das Leoš Janáček International Music Festival und das Janáček Brno Festival zu nennen.

Zu den Solisten, mit denen Jiří Rožeň zusammengearbeitet hat, gehören die Sänger Pavol Breslik, Lawrence Brownlee, Pavel Černoch, Victoria Khoroshunova, Kateřina Kněžíková, Ausrine Stundyte und die Instrumentalisten Mahan Esfahani, Kirill Gerstein, Vadim Gluzman, Andrei Ionita, Christian Schmitt, Josef Špaček, Lukáš Vondráček, Inmo Yang und die Mitglieder des Janoska Ensembles.

Der 1991 geborene Jiří Rožeň sammelte nach seinem Studium mit Stationen in Prag, Salzburg, Hamburg, Zürich und Glasgow (als Leverhulme Conducting Fellow am Royal Conservatoire of Scotland) erste Erfahrungen als Orchester- und Operndirigent. Er war Finalist beim Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award sowie bei der Donatella Flick LSO Conducting Competition. Zwei Jahre lang bekleidete er die Stelle des Assistenzdirigenten des BBC Scottish Symphony Orchestra, wo er eng mit Donald Runnicles und Thomas Dausgaard zusammenarbeitete. Er erhielt künstlerische Impulse von Persönlichkeiten wie Garry Walker, Dennis Russell Davies, Ulrich Windfuhr und Johannes Schlaefli und nahm an Meisterkursen mit Dirigenten wie Bernard Haitink, David Zinman, Daniele Gatti, Peter Eötvös und Jukka-Pekka Saraste teil.

2025/2026

Wir bitten Sie, diese Biografie unverändert abzudrucken. Auslassungen und Veränderungen sind nur nach Rücksprache mit der Agentur gestattet.

Tibor Bogányi

Erster Gastdirigent Conductor – Pannon Philharmonic Orchestra

Tibor Bogányis Auftritte zeichnen sich durch künstlerische Vielfalt und virtuose Interpretation aus. Im Jahr 2002 wurde er im Alter von 27 Jahren Chefdirigent des Turku Symphony Orchestra – eine Position, die er bis 2006 innehatte. Von 2008 bis 2014 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Lappeenranta City Orchestra, von 2018 bis 2024 Chefdirigent der Pori Sinfonietta und Pannon Philarmonic von 2011 bis 2023. Darüber hinaus dirigierte er das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Finnish Radio Symphony Orchestra, das Lahti Symphony Orchestra und das Tampere Philharmonic Orchestra und gab 2006 sein Debüt an der Finnischen Nationaloper.

Tibor Bogányi lebt in Wien und dirigiert regelmäßig im dortigen Musikverein und im Konzerthaus. Neben Orchestern aus seinen Heimatländern Ungarn und Finnland leitete er Ensembles wie die Bochumer Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, Copenhagen Philharmonic, Saint Petersburg Symphony, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, Mexico State Symphony, Tonkünstler Orchester Niederösterreich und der KwaZulu-Natal Philharmonic.

Für den ausgebildeten Cellisten Tibor Bogányi ist das Dirigieren der Ausgangspunkt für eine Vielzahl kreativer Projekte – so beschritt er mit einer spektakulären Multimedia Produktion von Carl Orffs Carmina Burana neue Wege. Im August 2025 inszenierte er mit Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit dem Ungarischen Philharmonischen Orchester Győr die Magic of Vivaldi: The Four Seasons.

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Bartók: Der wunderbare Mandarin
Pannon Philharmonic
Kodály Centre (24.02.2025)


Liszt: Prometheus
Pannon Philharmonic
Kodály Centre (22.10.2022)


Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Pannon Philharmonic Orchestra
Kodály Centre (09.09.2021)


Dvořák: 9. Sinfonie e-Moll op. 95
Pannon Philharmonic Orchestra
Kodály Centre (17.04.2019)

Nächste Konzerte
2026-05-2411:00Budapest (Mozart: Die Entführung aus dem Serail)Hungarian State Opera
2026-05-2619:00Budapest (Carmina Burana)Hungarian State Opera
2026-05-2919:00Budapest (Mozart: Die Entführung aus dem Serail)Hungarian State Opera
2026-05-3111:00Budapest (Mozart: Die Entführung aus dem Serail)Hungarian State Opera
2026-05-3119:00Budapest (Carmina Burana)Hungarian State Opera
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Biografie

Tibor Bogányis Auftritte zeichnen sich durch künstlerische Vielfalt und virtuose Interpretation aus. Im Jahr 2002 wurde er im Alter von 27 Jahren Chefdirigent des Turku Symphony Orchestra – eine Position, die er bis 2006 innehatte. Von 2008 bis 2014 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Lappeenranta City Orchestra, von 2018 bis 2024 Chefdirigent der Pori Sinfonietta und Pannon Philarmonic von 2011 bis 2023. Darüber hinaus dirigierte er das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Finnish Radio Symphony Orchestra, das Lahti Symphony Orchestra und das Tampere Philharmonic Orchestra und gab 2006 sein Debüt an der Finnischen Nationaloper. Sein Repertoire an Bühnenwerken reicht von Mozart (Così fan tutte, Don Giovanni) über Verdi (Macbeth, La traviata) und Bizet (Carmen) bis hin zu Strawinsky (Le Sacre du Printemps) und Bartók (Herzog Blaubarts Burg, Der wunderbare Mandarin, Der hölzerne Prinz).

Von 2011 bis 2023 war Bogányi Chefdirigent der Philharmonie Pannon in Pécs, heute ist er deren erster Gastdirigent. Der Ungarischen Staatsoper ist er seit seinen Debütengagements im Jahr 2014 (Boitos Mefistofele und Puccinis Tosca) eng verbunden.

Tibor Bogányi lebt in Wien und dirigiert regelmäßig im dortigen Musikverein und im Konzerthaus. Neben Orchestern aus seinen Heimatländern Ungarn und Finnland leitete er Ensembles wie die Bochumer Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, Copenhagen Philharmonic, Saint Petersburg Symphony, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, Mexico State Symphony, Tonkünstler Orchester Niederösterreich und der KwaZulu-Natal Philharmonic. Zu den Solisten, mit denen er zusammengearbeitet hat, gehören Kristóf Baráti, Andrei Gavrilov, Ilya Gringolts, Gary Hoffman, Zoltán Kocsis, Lazić Lazic, Miklós Perényi, Benjamin Schmid und Dénes Várjon.

Für den ausgebildeten Cellisten Tibor Bogányi ist das Dirigieren der Ausgangspunkt für eine Vielzahl kreativer Projekte – so beschritt er 2018 in Zusammenarbeit mit der Ungarischen Staatsoper und der bildenden Künstlerin Ágnes Zászkaliczky als Regisseur einer spektakulären Multimedia Produktion von Carl Orffs Carmina Burana neue Wege. Das Stück wurde seitdem Dutzende Male vor ausverkauftem Haus aufgeführt. Im August 2025 inszenierte er dort erneut mit Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit dem Ungarischen Philharmonischen Orchester Győr Magic of Vivaldi: The Four Seasons. Beide Werke interpretieren das klassische Konzertformat neu, verbinden Live-Musik mit Tanz, gemalten Bildern und raffinierten Videosequenzen und ermöglichen so ein völlig neues Erlebnis für das heutige Publikum.

Tibor Bogányi wurde als Sohn eines Chorleiters in Ungarn geboren und lernte als Kind Cello am Kodály-Institut der Liszt-Akademie. Als er neun Jahre alt war, zog die Familie nach Finnland. Sein Talent am Cello führte ihn in die Klasse von Arto Noras an der Sibelius-Akademie in Helsinki, wo er anschließend Dirigieren studierte und sein Handwerk von den legendären Persönlichkeiten Jorma Panula und Leif Segerstam lernte. Außerdem erhielt er Unterricht bei János Fürst am Pariser Konservatorium. 2017 wurde er mit dem Ungarischen Verdienstkreuz in Gold ausgezeichnet.

2025 / 2026

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Visual Symphony

Visual Symphony (VS) ist die künstlerische Zusammenarbeit des Dirigenten Tibor Bogányi und der visuellen Künstlerin Ágnes Zászkaliczky. Gemeinsam denken sie das Konzerterlebnis für das 21. Jahrhundert neu. Ziel von Visual Symphony ist es, klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen und Menschen weit über die Grenzen traditioneller Konzertsäle hinaus zu begeistern.

Durch die Verbindung von klassischer Musik mit modernster visueller Technologie und zeitgenössischem Tanz entstehen multisensorische Produktionen, die jede Aufführung in ein lebendiges, filmisches Erlebnis verwandeln.

Carmina Burana 3D

https://carmina3d.com/

Diese Produktion ist dafür gemacht die Türen des Staunens für ein generationsübergreifendes Publikum zu öffnen. Durch interaktive 3D-Projektionen und ein neuartiges künstlerisches Konzept wird das Publikum mit beeindruckenden Bildern in die magische Welt von Carl Orff entführt.

Die Produktion arbeitet mit archaischen Symbolen, die sowohl in der ungarischen als auch in der universellen Bildsprache verankert sind – darunter der Baum des Lebens, die Lotusblume, der Phönix sowie Sonnen- und Mondmotive.

In seiner Musik folgt Orff der Aussage der Texte auf außergewöhnlich lebendige Weise und bringt deren Botschaft eindrucksvoll zum Ausdruck. Die „magischen Bilder“ wurden auf Grundlage dieses ursprünglichen Konzepts entwickelt: Sie verstärken die Wirkung der Musik, ohne sie zu unterdrücken, und illustrieren die Texte nicht, sondern vertiefen sie.

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Trailer Carmina Burana 3D


Trailer: Making of with English Subtitles

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Magic of Vivaldi

https://magicofvivaldi.com/en/home/

The Magic of Vivaldi The Four Seasons ist weit mehr als ein Konzert – es ist ein multisensorisches Kunsterlebnis. Echtzeit-Projektionstechnologie, digitale Bühnenbilder und bewegte Visuals intensivieren die musikalische Wirkung, während die Tänzer:innen des Budapest Dance Theatre die Kraft der Musik zum Leben bringen.

In der harmonischen Verbindung von Musik, Bild und Bewegung entfalten sich die zeitlosen Ebenen Venedigs und von Vivaldis Meisterwerk mit einer Intensität, wie man sie bisher nicht erlebt hat.

Ziel der Produktion ist es, Antonio Vivaldis ikonisches Werk mit größter Werktreue zu interpretieren und zugleich eine neue, innovative Perspektive für all jene zu eröffnen, die bereit sind, die Grenzen klassischer Musik zu erweitern.

Die Live-Aufführung des Orchesters wird durch modernste Projektionstechnologie, digitale Bühnenräume und animierte Visuals ergänzt. So entsteht ein Konzerterlebnis, das zugleich traditionell und progressiv ist – musikalische Werte bewahrend und dennoch in der Sprache eines zeitgenössischen Publikums erzählt.

Magic of Vivaldi wurde zusammen mit dem Győr Philharmonic Orchestra produziert.

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Trailer 1 Magic of Vivaldi


Trailer 2 Magic of Vivaldi


Behind The Magic – Episode 1

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Ágnes Zászkaliczky wurde in Budapest, Ungarn, geboren. Als ausgebildete Musikerin und Malerin ist ihr künstlerisches Schaffen von einer tiefen Verbundenheit zur klassischen Musik geprägt. Seit 2008 entwickelt sie zudem visuelle Konzepte für großformatige Musikproduktionen. Zu ihren Projekten zählt unter anderem die besondere Inszenierung Carmina Burana 3D an der Ungarischen Staatsoper im Herbst 2018, bei der Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit Tibor Bogányi als künstlerische Leiterin tätig war.

Seit über 15 Jahren arbeiten Ágnes Zászkaliczky und Tibor Bogányi daran, das Publikum klassischer Musik zu erweitern, indem sie Konzerträume mit einzigartigen visuellen Erlebnissen bereichern. Gemeinsam kuratierten sie auch die Produktion Carmina Burana 3D, die in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Budapester Freelusion Studio entstand.

Ihre klassischen Porträts entstehen mit traditionellen Techniken, die sie mit abstrakt-geometrischen Hintergründen verbindet. Durch das Spannungsverhältnis der Bildelemente entsteht ein spürbarer Rhythmus. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf Porträts von Musiker:innen. Darüber hinaus ist sie als Illustratorin tätig; zu ihren Arbeiten zählen unter anderem das Buch „Cifra Palota – 100 ungarische Kinderlieder“ (Rózsavölgyi Verlag) sowie das Coverdesign des Buches „Türk: Childhood Years“.

Aufgewachsen in einer Künstlerfamilie spielte Musik von Beginn an eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Ihr Vater Tamás Zászkaliczky ist ein renommierter Bach-Forscher und Organist, ihre Mutter Ágnes Lakos Klavierpädagogin. Bereits im Alter von sechs Jahren begann sie ihr Klavierstudium an der Tihamér-Vujicsics-Musikschule in Szentendre und wurde später in die Orgelklasse der Béla-Bartók-Musikmittelschule aufgenommen. Dort studierte sie Orgel bei Lilla Szathmáry und Klavier bei Gábor Csalog.

Zeichnen und Malen begleiten sie seit frühester Kindheit. Mit fünf Jahren wurde sie Mitglied der Kreativen Kinderwerkstatt in Szentendre, wo sie von Jenő Zaszlavik und János Aknay unterrichtet wurde. Ab 2009 erhielt sie zudem Malunterricht bei Meistern der Repin-Akademie in St. Petersburg. Ihre erste Einzelausstellung fand 2001 in Szentendre statt; seither zeigte sie ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in Europa und Nordamerika, unter anderem in Budapest, Wien, Helsinki und Palm Beach. Seit 2016 ist sie Mitglied des Nationalen Verbands Ungarischer Künstler:innen. 2021 wurde sie bei der International Spring Exhibition der NOAPS (National Oil & Acrylic Painters’ Society, USA) mit dem Preis Best People ausgezeichnet.

Tibor Bogányi’s Auftritte zeichnen sich durch künstlerische Vielfalt und virtuose Interpretation aus. Im Jahr 2002 wurde er im Alter von 27 Jahren Chefdirigent des Turku Symphony Orchestra – eine Position, die er bis 2006 innehatte. Von 2008 bis 2014 war er Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Lappeenranta City Orchestra, von 2018 bis 2024 Chefdirigent der Pori Sinfonietta und Pannon Philarmonic von 2011 bis 2023. Darüber hinaus dirigierte er das Helsinki Philharmonic Orchestra, das Finnish Radio Symphony Orchestra, das Lahti Symphony Orchestra und das Tampere Philharmonic Orchestra und gab 2006 sein Debüt an der Finnischen Nationaloper.

Tibor Bogányi lebt in Wien und dirigiert regelmäßig im dortigen Musikverein und im Konzerthaus. Neben Orchestern aus seinen Heimatländern Ungarn und Finnland leitete er Ensembles wie die Bochumer Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, Copenhagen Philharmonic, Saint Petersburg Symphony, die Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, das Orchestre National du Capitole de Toulouse, Mexico State Symphony, Tonkünstler Orchester Niederösterreich und der KwaZulu-Natal Philharmonic.

Für den ausgebildeten Cellisten Tibor Bogányi ist das Dirigieren der Ausgangspunkt für eine Vielzahl kreativer Projekte – so beschritt er mit einer spektakulären Multimedia Produktion von Carl Orffs Carmina Burana neue Wege. Im August 2025 inszenierte er mit Ágnes Zászkaliczky gemeinsam mit dem Ungarischen Philharmonischen Orchester Győr die Magic of Vivaldi: The Four Seasons.